Der Walterswiler Christian Hunn war mit dem Rennvelo in Deutschland unterwegs Diesen Sommer war der Walterswiler Rennvelofahrer 5 Wochen mit seinem Velo unterwegs. Diesmal stand das deutsche Nachbarland im Zentrum seines Ausflugs. In der ersten Woche fuhr Christian Hunn von Walterswil nach Potsdam und legte dabei nicht weniger als 1171 Kilometer zurück. In Potsdam konnte Hunn während zweieinhalb Tagen die kulturellen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt geniessen. Besonders gut gefallen hat dem Walterswiler das Unesco-Weltkulturerbe, das Schloss Sans-Souci. In der zweiten Woche absolvierte der Walterswiler mit seinem Rennvelo weitere 561 Kilometer. Ausgehend von Potsdam, fuhr er nach Usedom und in der Folge erreichte er die interessante Stadt Greifswald. Über Polen radelte der Walterswiler zur schönen Insel Rügen, die früher ebenfalls zur DDR gehörte. Auf der Hittenseeinsel war die Natur pur zu erleben. Christian Hunn war beeindruckt davon, dass auf dieser Insel keine Autos verkehren. Die Besucher müssen jeweils ihre Autos in Greifswald oder Stralsund abstellen und danach mit dem Schiff auf Rügen fahren. Auf der Hittenseeinsel war Hunn ausserdem der Einzige, der mit einem Rennvelo unterwegs war – alle anderen verkehrten mit gemieteten Mountainbikes. Beeindruckt war Christian Hunn von den drei kleinen Dörfern, die auf der Hittenseeinsel vorhanden sind. Neben Neudorf und Vite, wo der Walterswiler Velofahrer dreimal übernachtete, imponierte ihm auch das Dorf Klosters, das vor allem von Künstlern und Kunstinteressierten gerne frequentiert wird. Christian Hunn war ausserdem erstaunt darüber, dass er auf der Hittenseeinsel viele Leute aus Zofingen und Baden kennen lernte. Nachdem Christian Hunn in der dritten Woche mit dem Schiff nach Stralsund gefahren war, legte er auf dem Velo die 91 Kilometer lange Strecke nach Rostock zurück. Über Wismar erreichte er seinen nächsten Zielort Lübeck nur auf Umwegen. An jenem Ort, wo einst kurz vor Lübeck eine Brücke gestanden hatte, war vor einiger Zeit ein Tunnel gebaut worden, der aber über keinerlei Durchgang für Velofahrer oder Fussgänger verfügte. Wie alle anderen Velofahrer oder Fussgänger musste Hunn diesen Tunnel mit dem Bus passieren, um nach Lübeck zu gelangen. Über die Lüneburger Heide fuhr Hunn schliesslich nach Wolfsburg. Damit hatte er in der dritten Woche insgesamt 500 Kilometer auf dem Velo zurückgelegt. Die vierte Woche nutzte Christian Hunn in Wolfsburg für den Besuch von Bekannten. In dieser Zeit besichtigte er das Mühle-Museum in Hannover oder wanderte auch im wundervollen Harzgebirge. Nicht weniger als 1171 Kilometer absolvierte Christian Hunn in der fünften Woche auf seinem Rennvelo, als er von Wolfsburg nach Walterswil zurückkehrte. Über zahlreiche Ortschaften der ehemaligen DDR, über das bekannte Eisenach und über die idyllische Weinstrasse gelangte der Ausdauersportler nach Strasbourg und über das malerische Elsass erreichte er in Basel wieder heimischen Boden. Am Schluss dieser fünf Wochen, in denen er sich während drei Wochen ganz auf das Velofahren und zwei Wochen lang auf kulturelle Eindrücke konzentriert hatte, hatte Christian Hunn insgesamt 3419 Kilometer auf dem Rennvelo zurückgelegt. Insgesamt hatte er für diese Velostrecke 141 Stunden benötigt.