Berichte

2000

Sonnenreiches, schneereiches, lehrreiches und fröhliches Langlaufweekend im Goms 2007 und 2008

Am 5. Januar 2007 (kein Verschreiber) fuhren wir zu Viert Richtung Innerschweiz und zwar bei strahlendem Sonnenschein. Frühzeitig standen wir am Furka-Bahnverlad, so dass wir noch Zeit fanden, im kleinen Kioskladen zu stöbern und etwas Essbares zu ergattern. Die Landschaft schön weiss und tiefverschneit. Ankunft in Münster und Zimmerbezug im Hotel Diana. Grosses Hallo mit denjenigen, die bereits den ganzen Nachmittag auf den schmalen Brettern gestanden haben.

Und dieses Jahr? Am 11. Januar 2008 fuhren wir zu Viert bei Sonnenschein Richtung wolkenverhangener Innerschweiz. Auf der Strasse von Göschenen Richtung Andermatt tanzten die ersten scheuen Schneeflocken. Ankunft beim Autoverlad äusserst fahrplanmässig ohne grosse Wartezeit. Ankunft im verschneiten Münster und Zimmerbezug im bekannten Hotel Diana. Vereinzelt (mehr oder weniger) grosse Begeisterung bei denjenigen, die bereits am Freitagnachmittag die gut präparierten Loipen unsicher gemacht haben. Während dem Nachtessen trafen auch noch unsere Weitgereisten Ernst und Jutta ein. Auch sie stärkten sich noch bei Flammkuchen und einem Glas Wein. Die einen waren müde von der vielen frischen Luft, die anderen nach der langen Fahrt und wieder andere hatten die Bettruhe auch sonst nötig.

Samstagmorgen 2007: Strahlender Sonnenschein empfing uns. Nach einem stärkenden Morgenessen zogen die einen gekonnt die Langlaufausrüstung an und skateten wie die Profis davon. Die blutigen Anfänger freundeten sich zögerlich mit den langen, schmalen Dingern an und Fritz Deppeler weihte sie mit grosser Sachkenntnis und einer Engelsgeduld in die Skating-Technik ein. Immer wieder wurden die gleichen Übungen wiederholt, Stürze blieben nicht aus, ebenso wenig wie schallendes Gelächter. Alles in allem sieht es noch ein bisschen gstabig aus! Am frühen Abend dann starteten wir zu einer Dorfbesichtigung unter kundiger Führung von Fritz. Gerne lauschten wir seinen interessanten Erklärungen über diesen noch sehr ursprünglichen und intakten typischen Ort im Obergoms. Nach einem feinen Nachtessen und einem Schlummerbecher sanken wir redlich müde in die Betten.

Und dieses Jahr? Wir stärkten uns mit einem ausgiebigen Frühstück und fanden uns etwas später als vereinbart vor dem Hotel Diana ein. Grund für unsere anfängliche Unentschlossenheit war starker Schneefall. Aber wovor konnte uns dies abhalten? Bestimmt nicht vor dem Langläufle! Noch ein paar Instruktionen von Fritz und Ursula und los gings. Und siehe da, die letztjährigen Beginners zeigten schon ganz gekonnt ihre Fortschritte, die sie vorgängig auf der Lenzerheide zu perfektionieren versuchten.

Nachdem wir so gegen den Schneesturm gekämpft hatten, statteten wir der Mühle einen Besuch ab. Gemütlich hatten wirs dort; fast die einzigen Gäste, wen wunderts. Der Mühli-Kafi war gar nicht schlecht. Jutta stärkte sich mit einer Suppe und Zita und Chregu genossen sichtlich die gemeinsame Brettl-Jausn. Der ausgiebigen Pause – während der etwas 30 cm Neuschnee fiel - folgte ein anstrengender Rückzug nach Münster. Dies alles bei bester Laune. Den Besuch bei Koni Hallenbarter verschoben wir auf Sonntag, da die Loipe erstens nicht gespurt und zweitens ein Teil wegen Lawinengefahr geschlossen war. Am Abend waren wir zum Apéro zu Gast bei Ursula und Fritz. An alles hatten die Beiden gedacht, sogar ein Stromausfall gehörte zum touristischen Programm. Als Alles wieder unter Kontrolle war, spazierten wir doch noch ins Restaurant zum Nachtessen.

Am Sonntagmorgen lockerte sich die Bewölkung nach und nach auf und wir hatten grossen Spass auf der Loipe. Unterwegs beim Bahnhof Ulrichen feuerten uns sogar die Fahrgäste aus dem Zug aus an. Welche Überraschung: Vögtlis und Hofers unternahmen einen Sonntagsausflug. Nach dem ersehnten Einkehrschwung zu einem Loipen-Tee in der Vasa-Bar bei Koni fuhr die gut gelaunte Gruppe das Goms runter, wo wir nach etlichen mühsamen Kilometern in der Gade-Bar einkehrten. Da draussen an der Sonne einfach so die Ruhe zu geniessen, war wunderschön. Mit dem Zügli fuhr ein Teil der Gruppe zurück nach Münster; die anderen betätigten sich nochmals sportlich. Diesmal waren wir es, die unsere Unermüdlichen vom Zug aus lautstark unterstützten. Bald hiess es Abschied nehmen aus dem schönen, tiefverschneiten Goms. Eins ist sicher, wir sind nächstes Jahr wieder dabei wenn es heisst: Einladung zum Langlaufweekend vom 10./11. Januar 2009.

Ein herzliches Dankeschön an Fritz und Ursula für die tipp-toppe Organisation mit allem Drum und Dran.

 

Evelyne Scheuss

 

Langlauftechnik üben

Fortschritte sind sichtbar

Prosit Eve

… nur gemahlen

Zita und Chregu

Thema: Langlauftechnik

Fritz schenkt ein

Apéro bei Fritz und Ursula

Gespäche am Tisch

Samstagabendgespräche

Vor dem Hotel

Auf geht's!

Besuch der Vasabar

Besuch in der Vasa-Bar

Siesta vor der Gadebar

Vor der Gade-Bar