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Referat zum Thema "Unsere Füsse"              

vom Mittwoch, 15. Mai 2002

Die Angestellten-Vereinigung Kernkraftwerk Gösgen und die Laufgruppe Niederamt haben zu einem Vortrag zum Thema "Unsere Füsse" eingeladen.

Herr Willi Wyss, Orthopäde mit Praxis in Olten

Dieses nicht alltägliche Thema beschäftigt uns alle sehr wohl tagtäglich. Wir vergessen zwar oft, vielleicht weil die Füsse sehr weit (zu weit) von unserem Gehirn entfernt liegt, welche Schwerarbeit durch sie verrichtet wird. Dementsprechend wird auch die sorgfältige Pflege vielmals vernachlässigt. Erst wenn "der Schuh drückt" und sich dieses Organ mit Schmerzen oder anderen Unannehmlichkeiten bemerkbar macht, erst dann lassen wir uns zum Handeln bewegen. Oder wer kennt schon die Unterscheidung der Fussform in
  • griechische
  • römische
  • oder ägyptische

Typen und wer weiss, welchen Einfluss die eigene Fussform beim Schuhkauf hat?

Der Vortrag beschäftigte sich einerseits mit der Anatomie des Fusses und entsprechenden Folgerungen für Schuhwerk, Bewegungsabläufe, häufige Verletzungen und Beschwerden und deren Ursachen z.B. durch Fehlbelastungen. Andererseits wurde auf die Fusspflege, -hygiene und präventivmassnahmen eingegengen. Als Referenten konnten Frau Jo Müller-Zurlinden, dipl. Podologin und Herr Willi Wyss, dipl. technischer Orthopäde (und Hobby Läufer) gewonnen werden.

Die Füsse müssen robuste Stossdämpfer sein, denn mit jedem Schritt prallt das 2 bis 4-fache Körpergewicht auf den Boden auf, rund 70 - 100 mal in der Minute. Da summieren sich Belastungen bei einem 10 km Lauf auf beachtliche 500 - 750 Tonnen. Wer also schlechtes oder falsches Material für seine Füsse anschafft, riskiert damit nur unnötige Verletzungen. Unser Fuss ist ein wahres Wunderwerk, eine komplizierte Konstruktion an 26 gelenkigen, miteinander verbundenen Einzelteilen. 7 Fusswurzelknochen, 5 Mittelfussknochen, 14 Zehenknochen. Das Quergewölbe des Vorfusses und die länge des Fusses sind so ineinandergefügt, dass sie siche gegenseitug festigen. Hinzu kommen zahlreiche Voersorgungspipelines wie beispielsweise Blutgefässe und Nerven sowie Bänder, Muskelzüge und fettreiches bindegewebe, damit das Ganze zusammen hält und das Körpergewicht abgefangen werden kann. fuss1.jpg (44548 Byte)

Gespannt folgen die TeilnehmerInnen den Ausführungen der Referenten

Eine falsche Fussstellung kann schnell auf Schmerzen, Verletzungen und damit Frust hinauslaufen. Diverse Fehlstellungen des Fusses kennen wir: Spreizfuss, Senkfuss, Knickfuss, Hohlfuss. Der Fuss ist das am meisten strapazierte Organ des Menschen. Er zeigt im wahrsten Sinne des Wortes ganz sensibel, wo der Schuh drückt. Wenn es den Füssen schlecht geht, hat das Folgen für den ganzen Körper. Das Knie beginnt zu schwerzen, manchmal auch die Leiste oder der Rücken, die Achillessehne kann sich entzünden, ja sogar Kopfweh kann auftreten. Mit fachgerechter Abklärung und eventuellen massgefertigten Hilfsmitteln kann so mancher schmerzender Gang gelindert werden.

Aber auch durch eine richtige und regelmässige Fusspflege könnten vielen Beschwerden ausgewichen werden. Wir sollten uns alle sowieso mehr zeit gönnen und unseren Füssen täglich soviel Aufmerksamkeit schenken, wie es für das Zähneputzen selbstverständlich ist. Ohne viel aufwand kann auf einfache Weise jeder selber Fusspflege betreiben. Beispielsweise mit beiden Händen regelmässig die füsse pmassieren, ab und zu ein wohltuendes Fussbad nehmen und die Füsse mit einer pflegenden Creme behandeln. Mit einer guten Pflege kann meist auch eeinem unangenehmen, häufig vorkommenden Leiden - dem Fusspilz - präventiv entgegengewirkt werden.

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Unser Präsi mit Fragen an Jo Müller-Zurlinden vom Studio Drü in Aarau

Professionelle Beratung zu Orthopädie und Fusspflege bieten Ihnen die Referenten garantiert. Die Fragen der Anwesenden wurden kompetent beantwortet. Frau Jo Müller-Zurlinden (sieh Foto links) betreibt das Institut für med. Fusspflege und Podologie, Studio Drü in Aarau.

Herr Willi Wyss betreibt eine Praxis in Olten und hat sich auf Fuss-, Knie- und Hüftbeschwerden spezialisiert. Seit Jahren versorgt er neben vielen Pateinten auch Spitzen-Welklassesportler aus der ganzen Welt mit Beratung und Orthopädie-Behelfen.

Beat Stauber, Leiter PR und Presse

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