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16. Schweizer Frauenlauf in Bern 09.06.02 - Und wieder war es so weit, der 16. Frauenlauf in Bern stand vor der Tür. Der Lauf, der dieses Jahr im Gedenken an die verstorbene Franziska Rochat-Moser und den verstorbenen Renato Roschi stattfand, sollte trotzdem ein fröhliches Fest werden. Alle Läuferinnen erhielten vor dem Start einen roten Ballon, der mit einem Gedanken an die beiden beim Startschuss losgelassen werden konnte.
Es hatten sich 19 Frauen der Laufgruppe angemeldet, die nun Dank mehr oder weniger (natürlich eher mehr!!) intensivem Training bereit waren, den Tag in Angriff zu nehmen. Schon früh am Morgen, für dass es Sonntag war, versammelten wir uns in Olten am Bahnhof, um gemeinsam nach Bern zu reisen. Die Müdigkeit war schon bei den meisten verflogen und so wurde schon heftig über den anstehenden Lauf und andere Themen diskutiert. Im Festgelände angekommen, verteilten wir uns in die uns zugeteilten Garderoben um uns lauffertig zu machen (ohne relativ guten Orientierungssinn ist dies nicht unbedingt problemlos!). Der nächste Treffpunkt war um 11.45 Uhr (ein Uhrenvergleich wäre sinnvoll gewesen da offensichtlich manche Uhren ein paar Minuten hinterher liefen!!), zum Gruppenfoto. Die Nervosität stieg bei vielen, als wir uns ans Einlaufen machten um gut vorbereitet und vorallem unverletzt ins Ziel zu gelangen. Nach dem Aufwärmen reihten wir uns langsam in unsere Startblöcke ein, um eine gute Startposition zu ergattern. Anscheinend traten hier unvorhergesehene Probleme auf, da es nicht ganz alle schafften, sich in den richtigen Block zu stellen! Trotzdem brachten alle die 5 km gut hinter sich und trafen stolz und zufrieden, jedoch erschöpft, im Ziel ein. Dank den sehr guten Laufbedingungen, es regntete nicht und war nicht zu warm, konnten einige ihre hochgesteckten Ziele erreichen und waren umso glücklicher. Ganz "unverfrorene" warteten trotz Hühnerhaut im Zielraum damit sie auch die letzten Walkerinnen noch in Empfang nehmen konnten. Von den Strapazen des Laufes erholt, hiess es das Abenteuer duschen in Angriff zu nehmen. Überfüllte Garderoben und teilweise kaltes Wasser mussten überwunden werden. Aber auch das konnte die gute Stimmung der Läuferinnen nicht trüben. Nach einem schönen Lauftag machten wir uns, zufrieden und mit Vorfreude auf das nächste Jahr, auf den Heimweg. Die meisten werden es sich nicht nehmen lassen, nächstes Jahr wieder so früh aufzustehen, um nach Bern zu reisen. Hier die Angaben unserer Läuferinnen mit ihren Resultaten:
Nadja Künzli
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