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21. Johanniterlauf in
Leuggern
vom Donnerstag, 29. Mai 2003
Jedes Jahr wenn es auf "Auffahrt" zugeht, taucht die Frage auf:
"Hei, machst du auch mit am Lüggere-Lauf?".
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So versuchte ich auch diesmal, möglichst viele LGN-ler für
diesen eher familiären und schönen Feld-, Wald- und Wiesenlauf zu begeistern. Doch die
Begeisterung hielt sich in Grenzen. Lag es wohl daran, dass unser Lüggere-Vreni diesmal
bei den Vorbereitungen mit Abwesenheit glänzte? Vreni war nämlich sehr engagiert mit den
zahlreichen Proben zur diesjährigen Gymnaestrada in Lissabon. Nichtsdestotrotz liess ich
mich nicht entmutigen und durfte am 20. Mai 2003 zehn Läufer/-innen anmelden. Und
am frühen Auffahrts-Morgen starteten wir dann voll motiviert nach Leuggern. Ein kleiner
Wermutstropfen trübte aber die Stimmung: Veronika konnte nicht starten, da sie leider
wegen Krankheit das Bett hüten musste. |
Punkt 10.00 Uhr fiel der Startschuss zum Jogger-Lauf über 6'500 m und um
10.15 Uhr wurden die Läufer/-innen auf die 10'800 m-Strecke geschickt. Und
heiss war es! Aber wem erzähl ich das. Und Nadja anhängen war auch nicht das Wahre. Also
joggten Ursula und ich leicht verhalten und weniger leichtfüssig durch den Wald, bis wir
zu einem Einfamilienhausquartier in einem Nachbardorf von Leuggern kamen. Von da an gings
dann nur noch bergauf. An einer markanten Weggabelung angelangt dachte ich, wenn ich jetzt
den Joggerlauf absolviert hätte, könnte ich links abzweigen. Aber denkste, weiter ging
es geradeaus und immer höher hinaus (oder hinauf).
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| Auf dem cheibe Hoger angelangt, war endlich eine
Verpflegungsstelle in Sicht. Einen Becher zum Trinken und einen zum Erfrischen über den
Kopf; uff das hat gut getan. Und jetzt den ganzen Hügel wieder runter, noch einen Läufer
überholen und auf dem schmalen Trampelpfad weiter bis zu einer markanten Weggabelung
(kommt mir die nicht bekannt vor?). Nun kanns aber nur besser werden; es geht nämlich
langsam aber unaufhaltsam dem Ziel entgegen. Beim nächsten Verpflegungsposten nochmals
Wasser über und ins Haupt geleert und weiterlaufen, denn weiter vorne ist noch eine
Konkurrentin, die es zu überholen gilt. Und von hinten probiert eine das Gleiche (was ihr
aber nicht gelingt). |
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Jetzt gebe ich meinen Platz nicht mehr preis. Die
aufmunternden Zurufe ca. 1 km vor dem Ziel spornen mich nochmals an und ich bekomme
fast (Flügel? nein) Vögel! Aus dem Lautsprecher höre ich meinen Namen, und ich
bin froh, im Ziel zu sein. Nachdem alle heil und zufrieden angekommen waren, wagten wir
ein kurzes Auslaufen und ein paar Lockerungsübungen. Beim anschliessenden Rangverlesen
durften wir als eine der grössten Gruppen immerhin 6 Flaschen Rotwein
entgegennehmen. |
| Ihr denkt jetzt bestimmt: Was machen Läufer-/innen mit
Rotwein? Ja, wir sind eben für die Tranksame an unserem Lüggere-Brötle jeweils selber
besorgt. Und das "Schweiss-Tröpfli" mundet umso besser, wenn man es selber
erkämpft hat. Und schon bald flatterte die Einladung zum traditionellen Lüggere-Brötle
ins Haus. Gastgeber waren Marie-Theres, Ruedi und Nadja Künzli. Am 20. Juni 2003
trafen wir uns alle (sogar Veronika mit Gatte Ruedi) am Hasliweg in Winznau und liessen
uns das mitgebrachte Grillgut, die diversen Salate und später das reichhaltige
Dessertbuffet schmecken. Beim Fachsimpeln kam auch das eine oder andere Müsterli vom
Lüggere-Lauf wieder zur Sprache. Für den gemütlichen Abend sowie die tolle
Gastfreundschaft danken wir den Gastgebern nochmals ganz herzlich! |
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Diesmal waren am Johanniterlauf dabei:
- Arpagaus Susanne
- Bär Ursula
- Brunner Peter
- Brunner Uschi
- Künzli Nadja
- Künzli Ruedi
- Peier Trudy
- Schacher Christian
- Scheuss Evelyne
Die einzelnen Resultate könnt ihr auf der Homepage www.johanniterlauf.ch nachlesen. Viel Spass!
Na, habe ich euch gluschtig gemacht? Dann kommt doch nächstes Jahr auch mit an den
Johanniter-Lauf. Wir hatten jedenfalls grossen Spass!
Evelyne Scheuss, stellvertretend für zahlreiche angefressenen Lüggere-Läuferinnen
und -Läufer
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