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1. Rheinfall-Lauf              

vom Sonntag, 31. August 2003

Beim gemütlichen Zusammensitzen unterbreitete Eve voller Elan einigen Läufern die Ausschreibung vom 1. Rheinfall-Lauf in Neuhausen. Für sie als Heimwehschaffhauserin war der Fall klar, der Sonntag, 31. August 2003, war reserviert. Sie war nicht mehr abzubringen und wollte die 24 km Strecke, angeblich durch eine wunderbare und abwechslungsreiche Landschaft, "erleben".

Am Samstag, 30. August 2003, fanden sich dann nebst Evelyne noch weitere fünf Lauf- und Erlebnisfreudige begleitet von zwei Fans in Däniken ein. Nachdem endlich auch die letzte ID-Karte "auf Frau" war, ging die Fahrt auf direktem Weg nach Schaffhausen los. Dort durften wir unter der kompetenten Führung von Eve die sehr stilvolle und einladende Stadt besichtigen.

Anschliessend fuhren wir am frühen Abend nach Flurlingen in unser Hotel. Nach der Zimmerverteilung traf sich der gesamte Läufer- und Begleitertross im Restaurant zum wohlverdienten Apero.

Für das Nachtessen mussten wir nach Neuhausen, wo in einer ausgezeichneten Pizzeria ein Tisch auf uns wartete. Auf dem Weg dorthin wurde ein kurzer Stopp eingelegt, damit wir unsere Startnummern abholen konnten, was uns am anderen Morgen 30 Minuten mehr Schlaf ermöglichte.

In der Pizzeria wurden fleissig Kohlenhydrate bestellt und selbstverständlich durfte auch ein Glas Rotwein nicht fehlen. Bei bester Laune, selbst der Wirt wurde von unserem Humor angesteckt, verbrachten wir einen gemütlichen Abend. Selbstverständlich war zu früher Stunde Nachtruhe angesagt, es geht schliesslich nichts über eine seriöse Vorbereitung.

Am Sonntag, 31. August 2003, 07.30 Uhr, war das Morgenessen angesagt. Alle erschienen pünktlich, mehr oder weniger munter, zum Frühstück. Alle Läufer waren ein wenig nervös, die einen aufgrund der Streckenlänge, die anderen wegen demWetter bzw. wegen den allfälligen Niederschlägen und wieder andere fürchteten die bekannten Gesichter am Strassenrand.

Um 09.30 Uhr war es soweit, die ca. 600 Läufer setzten sich in Bewegung. Der Start war nicht ganz optimal, da sich die "schnellen" Walker unbedingt vor die "langsamen" Jogger aufstellen mussten. Es dauerte einige Minuten bis sich das Teilnehmerfeld in die Länge gezogen hatte und jede/jeder seinen Platz gefunden hatte. Für Veronika war der erste Kilometer sogar der anstrengenste von allen.

Evelyne hatte im Vorfeld wirklich nicht zu viel versprochen. Es war ein wunderschöner, abwechslungsreicher Lauf was die Landschaft, aber auch die Bodenbeschaffenheit betrifft. Fast jede/jeder schaffte die 24 km und kam sogar noch lachend ins Ziel. Einzige Ausnahme war die Familie Künzli. Ruedi stand mit einer "alten" Zerrung einmal mehr auf Kriegsfuss und musste sich heldenhaft gegen zwei Hunde den chauffierten Rückweg erkämpfen. Bei Nadja reichte die Luft nicht mehr für ein Lächeln, aber sie war schliesslich auch unser Langstreckenkücken und steht altersmässig am Anfang der Ausdauerkarriere. Bei der anschliessenden Rangverkündigung war Nadja trotzdem die einzige, die es aufs Podest gebracht hatte, mit dem guten 3. Rang. Die restlichen verfehlten mehr oder weniger knapp einen Podestplatz, zufrieden waren schlussendlich aber alle.

Läufer wie Fans waren sich einig, es war ein rundum geglücktes Wochenende und schreit jetzt schon nach einer Wiederholung im nächsten Jahr.

An dieser Stelle möchte ich Evelyne unseren herzlichen Dank aussprechen für die tolle Idee und die tadellose Organisation.

Olten, 07.09.2003, Isabella

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