Teilnehmer:
Edi + Vreni Bürge, Röbi + Marlies Graf, Ruedi + Veronika
Grimm, Rolf Humbel, Ruth Püntener, Fritz Ramseier, Chregu Schacher
+ Evelyne Scheuss
Während
der gleichen Woche weilte auch Ursula Bär in Giverola. Allerdings
war sie in einer Jogging-Trainingswoche mit Walti Jucker unterwegs.
Schon im Vorfeld hatte uns Ursula informiert, dass Ende April in
Tossa ein Lauf stattfindet. Der Organisator hat ihn extra vorverschoben,
da Walti Jucker zugesichert hat, mit seinen zahlreichen Läuferinnen
und Läufern am Tossa-Race teilzunehmen. Wir unsererseits liessen
uns natürlich auch nicht „lumpen“ und packten unsere
LG Niederamt-Dresses in den Koffer. Auch wir wollten dabei sein.
Wer weiss, ob wir jemals wieder in Spanien an einem Lauf teilnehmen
werden!Nach unserer nächtlichen Busfahrt sind wir mehr oder
weniger ausgeruht in Giverola angekommen. Zuerst hiess es Rennvelos
in Empfang nehmen und anpassen lassen. Nachdem sämtliche „Eintrittsformalitäten“
erledigt waren, stürzten wir uns ins Velodress, um uns etwas
an die Rennräder zu gewöhnen und eine kurze Einlauftour
unter die Räder zu nehmen. Aus dem kurzen Einfahren wurde dann
eine erste, sehr steile, Passfahrt über 44 km. Wir freuten
uns aufs feudale Nachtessen und auf den Sonntagmorgen.
Da hiess es Laufdress anziehen und Duschzeug packen. Walti Jucker
hatte einen Bus für die Läuferschar gechartert. Unser
LGN-Publikum schwang sich aufs Rennrad und fuhr nach Tossa de Mar.
So waren unsere Kollegen/innen flexibler und konnten uns an diversen
Stellen lautstark mit Hopp Schwiiz unterstützen. Es war bereits
ausserordentlich heiss, als der Startschuss (den wir noch fast verpassten)
fiel. Voraus fuhr ein kleines Polizeiauto und hielt uns die Strasse
frei. Wir alle so schnell wie möglich hintendrein, mitten durch
die Stadt, Treppen hinauf auf die Ruine und Treppen wieder runter
zur Strandpromenade und dann gings wieder zurück durch die
Stadt zum Campingplatz und kam der Bergpreis. Die Steigung wollte
und wollte nicht aufhören und das bei diesen Temperaturen und
bei diesen staubigen Wegen. Unterwegs wurden wir mit Wasser und
Orangenschnitzen fachmännisch versorgt. Sogar oben auf dem
Berg war ein Verpflegungsposten. Und wos rauf geht muss es auch
mal wieder runter. Das ging schon ein wenig einfacher. Bald hörte
man den spanisch sprechenden Speaker und das Ziel war in Sicht.
Mit grossem Applaus wurden alle Läuferinnen und Läufer
jeweils in Empfang genommen. Freude herrscht: Je eine Läuferin
und ein Läufer aus der schweizer Gruppe von Walti Jucker haben
das Rennen gewonnen. Solche Läufe wie der in Tossa sollte es
auch vermehrt in der Schweiz geben. Für das Startgeld von 5
€uro bekam man eine schönes T-Shirt, eine Wurst und Wasser
oder Wein, zudem noch feines Olivenbrot. Die Strecke war sehr gut
bezeichnet und abgesichert, obwohl nur 124 Läuferinnen und
Läufer (davon 34 vom Walti Jucker-Team und 8 von der LG Niederamt)
ins Ziel kamen. Trotz Sprachproblemen konnten wir uns mit Händen
und Füssen verständigen und kamen schliesslich kalt geduscht
(Freiluft-Dusche und -Garderobe) und frisch wieder zurück nach
Giverola.
Während der kommenden Woche war Velofahren angesagt und es
hiess strample strample strample. Wer Giverola kennt, weiss, dass
es hier rauf und runter geht, aber selten geradeaus. Und dann hats
immer noch Berge/Hügel, die überwunden werden wollen.
Aber landschaftlich ist die Gegend sehr reizvoll, die Velostrecken
interessant und die Betreuung hervorragend. Auch das Joggen kam
nicht zu kurz; ebenso wenig wie das „Dolce far niente“
bei einer Sangria oder einem Vino tinto, zusammen mit Oliven und
weiteren Tapas. Wir alle haben die tolle Aktiv-Ferienwoche in Spanien
genossen!
Evelyne Scheuss |
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