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Carrera Villa Tossa de Mar vom 27.04.2003 über 13 km

Veloferien vom 26.04.2003 bis 03.05.2003 in Giverola


Teilnehmer: Edi + Vreni Bürge, Röbi + Marlies Graf, Ruedi + Veronika Grimm, Rolf Humbel, Ruth Püntener, Fritz Ramseier, Chregu Schacher + Evelyne Scheuss

Während der gleichen Woche weilte auch Ursula Bär in Giverola. Allerdings war sie in einer Jogging-Trainingswoche mit Walti Jucker unterwegs. Schon im Vorfeld hatte uns Ursula informiert, dass Ende April in Tossa ein Lauf stattfindet. Der Organisator hat ihn extra vorverschoben, da Walti Jucker zugesichert hat, mit seinen zahlreichen Läuferinnen und Läufern am Tossa-Race teilzunehmen. Wir unsererseits liessen uns natürlich auch nicht „lumpen“ und packten unsere LG Niederamt-Dresses in den Koffer. Auch wir wollten dabei sein. Wer weiss, ob wir jemals wieder in Spanien an einem Lauf teilnehmen werden!Nach unserer nächtlichen Busfahrt sind wir mehr oder weniger ausgeruht in Giverola angekommen. Zuerst hiess es Rennvelos in Empfang nehmen und anpassen lassen. Nachdem sämtliche „Eintrittsformalitäten“ erledigt waren, stürzten wir uns ins Velodress, um uns etwas an die Rennräder zu gewöhnen und eine kurze Einlauftour unter die Räder zu nehmen. Aus dem kurzen Einfahren wurde dann eine erste, sehr steile, Passfahrt über 44 km. Wir freuten uns aufs feudale Nachtessen und auf den Sonntagmorgen.

Da hiess es Laufdress anziehen und Duschzeug packen. Walti Jucker hatte einen Bus für die Läuferschar gechartert. Unser LGN-Publikum schwang sich aufs Rennrad und fuhr nach Tossa de Mar. So waren unsere Kollegen/innen flexibler und konnten uns an diversen Stellen lautstark mit Hopp Schwiiz unterstützen. Es war bereits ausserordentlich heiss, als der Startschuss (den wir noch fast verpassten) fiel. Voraus fuhr ein kleines Polizeiauto und hielt uns die Strasse frei. Wir alle so schnell wie möglich hintendrein, mitten durch die Stadt, Treppen hinauf auf die Ruine und Treppen wieder runter zur Strandpromenade und dann gings wieder zurück durch die Stadt zum Campingplatz und kam der Bergpreis. Die Steigung wollte und wollte nicht aufhören und das bei diesen Temperaturen und bei diesen staubigen Wegen. Unterwegs wurden wir mit Wasser und Orangenschnitzen fachmännisch versorgt. Sogar oben auf dem Berg war ein Verpflegungsposten. Und wos rauf geht muss es auch mal wieder runter. Das ging schon ein wenig einfacher. Bald hörte man den spanisch sprechenden Speaker und das Ziel war in Sicht. Mit grossem Applaus wurden alle Läuferinnen und Läufer jeweils in Empfang genommen. Freude herrscht: Je eine Läuferin und ein Läufer aus der schweizer Gruppe von Walti Jucker haben das Rennen gewonnen. Solche Läufe wie der in Tossa sollte es auch vermehrt in der Schweiz geben. Für das Startgeld von 5 €uro bekam man eine schönes T-Shirt, eine Wurst und Wasser oder Wein, zudem noch feines Olivenbrot. Die Strecke war sehr gut bezeichnet und abgesichert, obwohl nur 124 Läuferinnen und Läufer (davon 34 vom Walti Jucker-Team und 8 von der LG Niederamt) ins Ziel kamen. Trotz Sprachproblemen konnten wir uns mit Händen und Füssen verständigen und kamen schliesslich kalt geduscht (Freiluft-Dusche und -Garderobe) und frisch wieder zurück nach Giverola.

Während der kommenden Woche war Velofahren angesagt und es hiess strample strample strample. Wer Giverola kennt, weiss, dass es hier rauf und runter geht, aber selten geradeaus. Und dann hats immer noch Berge/Hügel, die überwunden werden wollen. Aber landschaftlich ist die Gegend sehr reizvoll, die Velostrecken interessant und die Betreuung hervorragend. Auch das Joggen kam nicht zu kurz; ebenso wenig wie das „Dolce far niente“ bei einer Sangria oder einem Vino tinto, zusammen mit Oliven und weiteren Tapas. Wir alle haben die tolle Aktiv-Ferienwoche in Spanien genossen!

 

Evelyne Scheuss

 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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