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5. Grenchen-Berglauf 2004 vom 20. Juni 2004 Dem Aufruf, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Grenchen zu reisen, sind wir gerne gefolgt. Aber oha, der Fussmarsch vom Bahnhof zum Startgelände entpuppte sich als zünftiges Einlaufen für das was uns noch erwartete. Ca. _ Std. und das bereits bergwärts waren wir unterwegs, bis wir im Haldenschulhaus unsere Startnummer lösen konnten und ein praktisches Gilet als Erinnerungspreis in Empfang nehmen durften. Dann hiess es umziehen und sich mental auf das vielversprechende Höhenprofil (es goht nume obsi) einstimmen. Vor dem Start trafen wir noch einige Läuferinnen und Läufer aus dem Niederamt. Um 14.00 Uhr fiel der Startschuss und wir nahmen bei angenehmen Temperaturen von ca. 13 Grad und ein paar Wölkchen am Himmel die 12 km, verteilt auf einer Differenz von 860 Höhenmetern, unter die Füsse. Und es ging gleich bergauf! Ich staunte, welche Energie Doris an den Tag legte. Das Geheimnis hat sie mir kurz vor dem Start verraten: „Weißt du, ich freue mich gewaltig auf den Kaffee nach dem Lauf!“ Ja, auch das kann Motivation sein, denn auf dem Obergrenchenberg erwartete uns tatsächlich ein reichhaltiges Buure-Zmorge in einem grossen Zelt.Unterwegs hatte es dem Wetter entsprechend genügend Verpflegungsposten, wo man sich mit Sportvital, Tee, Wasser und Bananen eindecken konnte. Wir wurden an mehreren Stellen auch „musikalisch“ angefeuert mit Alphornklängen und dem Dröhnen von riesigen Treicheln. Ja, das gibt wieder Mut für das was noch kommen mag. Oben angelangt war das Wetter nicht mehr so, wie wir es uns wünschten. Es war kühl und windig. Und hier mussten wir uns unter freiem Himmel wieder umziehen und durften in einem winzig-kleinen Duschzelt den Schweiss von der Haut waschen. Wenigstens war das Wasser angenehm warm. Aber so schnell wieder angezogen war ich wohl selten. Es war auch nicht sehr angenehm, inmitten von Läufern, Zuschauern, Chüepflöttern und was weiss ich! Denn Appetit hat es uns trotzdem nicht genommen. Zum Glück hat Dani Gremaud im Festzelt für uns Plätze reserviert, so dass wir uns nun dem gemütlichen Teil widmen durften. Rasch war aller Unbill vergessen. Frisch gestärkt hielten wir wie gewohnt unsere Lauferlebnisse zum Besten und witzelten bereits wieder über das, was uns unterwegs passiert ist. Für die Rückfahrt hat uns freundlicherweise Dani in seinem Auto Plätze freigehalten, merçi viumau, und uns sicher wieder runter an den Bahnhof in Grenchen gebracht. Unter www.grenchenberglauf.ch könnt ihr euch für nächstes Jahr gluschtig machen lassen. Wir jedenfalls haben einen gemütlichen Zmorge genossen nach einem wohlverstanden recht anstrengenden Berglauf auf einem der schönsten Aussichtspunkte über dem Mittelland. Wir, das waren Christian Schacher, Markus Isler, Beat Meier, Heinz Wälti, Zita Häfeli, Doris Gremaud und unser lieber Betreuer Daniel Gremaud.
Evelyne Scheuss
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