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20. Aargauer Mini-Triathlon vom 8.8.2004 Für mich war es nicht der 20., sondern die Première zu meinem ersten – wohlverstanden – Plausch-Triathlon.Nachdem ich am Laufgruppen-Training vom wunderschönen Dienstagabend den Versuch, mich während 10 Längen (d.h. 500 m) schwimmend über Wasser zu halten, heil überstanden hatte, entschlossen wir (Ruth und ich) uns aus einer Bier- (oder war es eine Wein-)Laune heraus, am diesjährigen Mini-Triathlon in Aarau teilzunehmen. Da war dann im Aarauer Schachen schon ein äusserst unterschiedliches Völkchen anzutreffen: Vom ambitionierten Vollblut-Triathleten über den Breitensportler zum Drei-Disziplinen-Greenhorn. Unter freiem Himmel war die Wechselzone; zum grossen Gaudi für Jedermann und Jedefrau. Alles muss seine Ordnung haben. Wir hatten genügend Platz, unsere diversen Kleider und weiteren Utensilien so bereit zu legen, dass uns ein optimaler Wechsel zwischen den einzelnen Disziplinen gelingen sollte. Nun aber ab in die Badehose, Startkarte holen, abstempeln lassen und hinein ins nasse Nass (ist schon nicht gerade meine Disziplin). Bestens organisiert und in logischer Folge waren die abgetrennten Bahnen zu durchschwimmen, und bei jeder Wende musste man jeweils unter den schwimmenden Abtrennungen hindurch. Das hiess für mich, auch noch den Kopf unters Wasser zu halten! Prust, schnauf, Augenzwinkern. Mit der Zeit hats mir aber richtig Spass gemacht. Beim Schwimmen hatte ich natürlich keine Chance, mit Ruth mitzuhalten. So trafen wir uns nach 500 m Schwimmen (für mich in respektablen 16 Minuten Brustschwumm) wieder in der Wechselzone. Hier schalteten wir ein kurzes Plauderstündchen mit meinem Kollegen Ernst ein, während wir uns die trockenen Velodresses überzogen. Na ja, dieses kurze Laferen hat uns wieder einige wertvolle Minuten gekostet. Dann hiess es wieder Startkarte abstempeln und ab aufs Rad. Die Strecke ging Richtung Schönenwerd, Obergösgen, Lostorf, Stüsslingen, Erlinsbach zurück nach Aarau. Eine uns wohlbekannte Strecke, die uns aber trotzdem einiges abverlangte, da wir tüchtig in die Pedalen traten. Ich habe meine Situation selbstverständlich für mich ausgenützt und mich direkt in Ruths Rennprofi-Windschatten gehängt. So waren die 20 km im Nu absolviert. Wow, het das gfägt! Danke Ruth für deine tolle Führung. Von den Velohosen haben wir uns in der Wechselzone nicht getrennt. Nur schnell Helm und Handschuhe abgezogen und ein anderes Shirt übergestreift, Startkarte ein letztes Mal abstempeln und ab auf die wohlbekannte 5 km-Laufstrecke der Aare entlang. Hier konnten wir unsere Lauferfahrung und unser Lauftraining nochmals völlig ausspielen und zum Einsatz bringen. Anfänglich auf etwas wackligen Beinen, nach den ersten zwei Kilometern schon wieder ganz sicher auftretend und die zweite Hälfte schön durchziehend und nur nicht nachlassend strebten wir dem Leichtathletikstadion entgegen. Hier durften wir unser Diplom in Empfang nehmen und waren mächtig stolz darauf! So ein Mini-Triathlon ist tatsächlich zur Nachahmung empfohlen, obwohl Ruth und ich einhellig der Meinung waren, dass es kein Honigschlecken war. Nach einer erfrischenden Dusche nahmen wir im Badi-Restaurant noch einen Teller Pasta zu uns, um die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen, stand uns doch noch die Heimfahrt - auf dem Velo wohlverstanden – bevor.
Evelyne Scheuss
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