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Training am Stephanstag

Alle Jahre wieder treffen sich einige (es werden immer mehr) Vereinsmitglieder zum ausgedehnten "Guetzli-Abbau-Training". Dieser lockere Longjog hat bereits schon Tradition und wird bei jeder Witterung durchgeführt. Das Interesse scheint immer grösser zu werden, denn dieser ca. 2-stündige Ausflug in die Natur des Froburggebietes hilft, die über die Weihnachtstage angefutterten Kalorien (Fette) abzubauen, um dann mit gutem Gewissen den Jahreswechsel feiern zu dürfen.

Auch an diesem 26. Dezember machen sich 21 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke mit ihren ca. 480 Höhenmetern. In zwei Gruppen (12 + 9 Personen) joggen wir bei trockener, leicht bisiger Wetterlage ab Obergösgen los in Richtung Hochnebeldecke. Zuerst entlang des Eibaches, dann über den Balmis, quer durch Mahren hindurch und hinauf gegen das Schloss Wartenfels. Kurz davor links weg und im Wald des Dottenberges hoch bis zur Sunnenweid. Je mehr wir in den Nebel eintauchen, desto weisser wird die Landschaft um uns herum. Von den Ästen hangen immer längere Kristallnadeln und auf dem Weg wird die weisse "Schneeschicht" immer tiefer. Eigentlich fehlen jetzt nur noch die Sonnenstrahlen zwischen den Baumkronen, dann wäre das Winterbild perfekt. Diese lässt uns aber kläglich im Stich. Trotzdem wird im Nebel und der mit Rauhreif übersäten Winterlandschaft ein Erinnerungsfoto geknipst, als Beweis dafür, dass wir noch im alten Jahr am "ersten Schnee" schnuppern konnten. Weiter, vorbei am Sendeturm, geht’s langsam wieder abwärts. Unterwegs wird, so gut es der Atem zulässt, angeregt über Dies und Jenes diskutiert.
Das Restaurant Froburg lassen wir rechts liegen und erreichen, vorbei an der Ruine, das Kreuz auf dem Felskopf der Geissflue. Leider ohne Aussicht, da wir direkt im Nebel stecken. Dank des technischen Wunderwerkes am Arm von Beat können wir bei ihm alle gewünschten Daten über die Wegstrecke (oder allerlei andere Werte) abfragen. Um nicht auszukühlen und dem Beginn des Schlotterns entgegen zu wirken, machen wir uns auf den weiteren Abstieg. Hinunter durch den Wald über Bantli, Mahrenacher, Eggrain, Ankenmatt, Wilmatt, Holz und Neufeld erreichen wir von Winznau her in gut zwei Stunden unseren Ausgangsort in Obergösgen. Dort treffen wir auf die kurz vor uns angekommene zweite Gruppe bei ihren Dehnübungen. Nach gegenseitigem Händeschütteln und guten Neujahrswünschen machen wir uns auf den Heimweg, um ein feines Nachtessen für 12 geladene Gäste auf den Tisch zu zaubern. Es hat ja schliesslich jetzt wieder Platz gegeben in unseren Energiespeichern!

Prosit Neujahr

Christian

 


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© Laufgruppe Niederamt – Release: 26.11.2005
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