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Ankunft
am Bahnhof in Saint Cergue |
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Frühstück
am Morgen um 5.30 Uhr |
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Vor
dem Start zum grossen Abenteuer Genf nach Basel |
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Läuferfeld
unterwegs an der Seepromenade in Genf |
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La
Dôle auf 1677 m |
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Anreise
Am Samstag nach dem Mittag bestiegen ich, Zita, Veronika und
meine Freundin Evelyne (alles Mitglieder der Laufgruppe Niederamt)
den Zug in Olten und fuhren via Bern - Lausanne nach Nyon.
Von dort weiter mit der Bahn hinauf nach Saint Cergue. Vollbepackt
mit Rucksack und Sporttasche machten wir uns zu Fuss auf den
Weg zu unserer Unterkunft in der Mehrzweckhalle "Centre
Vallon". Später am Abend traf auch noch Kaspar,
ein weiterer Teilnehmer unserer Laufgruppe, bei uns ein.
1.
Etappe: Genève - Saint-Cergue; 47 km, +1'410 m / -1'750
m
9. Juli 2006, mein 51. Geburtstag! Tagwache um 5.00 Uhr. Kurze
Katzenwäsche, Morgenessen, Zähne putzen, Sonnenschutz
einsalben, Lauftenü und Schuhe anziehen, Hüftgurt
umschnallen mit 2 Energieriegeln, WC-Papier, Trinkbidon mit
7,5 dl Sponser Long Energy Getränk. Kleines Rucksäckli
mit Natel, Regenschutz, Dächlikäppi, 1 Biberli und
Fotoapparat anhängen, Sonnenbrille und Stirnband montieren
und ab zum bereitstehenden Reisecar. Um 6.30 Uhr Abfahrt nach
Genf. Dort bleiben uns noch 30 Minuten Zeit bis zum Start.
Es reicht noch für die Startkontrolle und eine letzte
«stinkwichtige Sitzung». Zehn Minuten vor dem
Start erleben wir noch eine Überraschung, denn speziell
für uns wurde die mächtige Wasserfontäne des
«Jet d'eau» früher gestartet als sonst üblich.
Diese Geste wird natürlich mit einem kräftigen Applaus
honoriert.
8.00 Uhr: Startschuss zum längsten 7-Tage-Berglauf in
Europa! Alle waren wie erlöst, als es endlich der Seepromenade
entlang ostwärts in Richtung Nyon losging. Durch hübsche
Gärten, am Flughafen vorbei, auf interessanten Pfaden
an einem Bach entlang nähern wir uns der Verpflegungsstelle
in Borex bei km 26, wo die Läufer der kürzeren Distanz
ihren Start hatten. Jetzt erst beginnt die Strecke zu steigen
in Richtung La Dôle. Die zu ersteigenden 1'200 Höhenmeter
gehen in die Beine, durch gelegentliches Marschieren kann
aber die Muskulatur stark geschont werden.
Schon kurz nach Beginn in Genf komme ich ins Gespräch
mit einer deutschen Läuferin, die, wie aus ihren Äusserungen
zu entnehmen ist, schon etliche Langstreckenläufe hinter
sich hat. Mit Birgit, so stellte sie sich namentlich vor,
schien ich eine Laufpartnerin gefunden zu haben, die mein
ideales Tempo zu laufen vermag. Gemeinsam stiegen wir die
ganze Strecke zum höchsten Punkt unserer Etappe, dem
La Dôle auf 1'677 m, hinauf. Beim anschliessenden Abstieg
nach St. Cergue schloss ich zu meiner Freundin Evelyne auf.
Sie war alleine unterwegs, erfreute sich aber guter Gesundheit
und wünschte mir für den Rest der Strecke alles
Gute. Gemeinsam in der Zeit von 5'06'17 Std. überquerte
ich mit Birgit die Ziellinie und war glücklich, dass
ich noch in bester Verfassung und ohne irgendwelche Schmerzen
oder Blessuren zu verspüren, angekommen bin. Als glückliche
Zugabe gewann ich am Abend bei der täglichen Verlosung
der Startnummern noch Fr. 100.- in bar, sozusagen als Geburtstagsgeschenk.
Was will man da noch mehr?
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Unterkunft
in der Mehrzweckhalle «Centre Vallon» |
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Reisefertig
für die Busfahrt nach Genf |
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Die
mächtige Wasserfontäne des «Jet d'eau» |
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Sicht
von Borex zur Kuppel des La Dôle |
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Evelyne
im Abstieg vom Mont Dôle nach Saint Cergue |
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