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Erlebnisbericht 100-km-Lauf Biel (15.6.07)

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Pünktlich zur vereinbarten Zeit treffen wir bei der Eishalle in Biel auf unsere nächtlichen Begleiter. René begleitet mich mit dem Bike, seine Frau Susanne, ihre Kollegin Doris und mein Schatz Evelyne werden mit dem Auto an einigen Treffpunkten unterwegs an der Strecke auf mich warten. Als Neuling dabei und zusammen mit mir starten wird Laufkollege Thaddäus Bernet von der Laufgruppe Fricktal. Wir wollen versuchen, so lange wie möglich zusammen ein kontrolliertes, lockeres Tempo anzugehen. Als Betreuung hat er seinen Sohn auf dem Bike und seine Frau Christina im Auto dabei.
Nach unserer Begrüssung hole ich bei der Startnummernausgabe meine Nr. 41 und löse für den Velobegleiter die obligatorische Velovignette. Nachdem es den ganzen Tag hindurch stark geregnet hatte, sehen die Prognosen für die Nacht sehr vielversprechend aus. Es soll aufklaren und trocken bleiben, die Temperatur zwischen 12 bis 14 Grad betragen. Für mich ist das Lauftenue klar, oben und unten kurz, mit dabei den Hüftgurt mit Trinkbidon. Die Flasche, gefüllt mit 7 dl Wasser, angereichert mit Sponser Maltodextrin 100 (Kohlenhydratpulver aus Maisstärke), geschmacksneutral. Im Seitentäschchen 1 Energieriegel, 2 Datteln, 1 Tube Energie-Gel (Sponser Liquid Energy Plus).
Wir setzen uns alle kurz an einen Festbanktisch und sprechen die wichtigsten Punkte nochmals durch. Unsere zwei Biker müssen sich etwas früher verabschieden, denn sie werden per Polizeieskorte mit allen anderen Velobegleitern nach Lyss geführt, von wo aus sie uns dann auf der Laufstrecke begleiten dürfen.
30 Minuten vor dem Start machen Thaddy und ich noch ein "Pseudo-Einlaufen" und begeben uns dann ins riesige Starterfeld. Noch 10 Minuten und die längste Nacht der Nächte kann beginnen.
Unter tosendem Gebrüll und vielen Glückwunschzurufen aus der Zuschauermenge werden wir um 22'00 Uhr ins 100 km Abenteuer geschickt.
Wir beginnen langsam und versuchen, einen gleichmässigen Rhythmus zu finden, ohne uns durch die Läufermasse zu einer schnelleren Gangart verleiten zu lassen. Durch die ganze Bieler Innenstadt stehen viele Erwachsene und Kinder am Strassenrand, die zum Abklatschen ihre Hände entgegenstrecken. Zwischendurch entgleiten meinem Mund laute Jauchzertöne, was das Publikum sofort zu einem höheren Applauspegel animiert. Wir sind locker drauf und geniessen die abendliche Stimmung bei milden und zum Laufen sehr angenehmen 13 Grad Lufttemperatur. Nach der Brückenüberquerung des Nidau-Büren-Kanals beginnt in Port die erste längere Steigung hinauf nach Bellmund. Auf Thaddys Stirne haben sich schon einige Schweissperlen gebildet, die jeweils im Licht der Strassenlaternen glitzern. Mit regelmässigem Trinken (alle 10 Minuten zwei Schlucke aus der Bidonflasche) versuche ich den Wasser- und Mineralienhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Die Strasse führt nun wieder etwa gleich viele Höhenmeter hinunter und wir gelangen nach der Durchquerung von Jens wieder in flaches Ackergebiet. Plötzlich lautes Gefluche neben mir und die Schritte von Thaddy hören sich an wie Paddelschläge. Riesige Pfützen über den Weg bescheren uns ein erstes Fussbad. Ich zerre meine Stirnlampe aus der Gurttasche und fixiere sie an meiner Stirne. Der Lichtkegel und die unregelmässig verteilten Wasserlöcher machen uns auf dem Weg nach Kappelen zu Slalomkünstlern. Die nun auftauchenden Lichter in der Ferne zeigen uns an, dass das absolute Läufer-Highlight nur noch etwa 2 Kilometer entfernt liegt.
Das Überqueren der Holzbrücke in Aarberg ist eines der grössten Glücksgefühle eines Läufers. Die Menge steht Spalier, Blitzlichter erhellen die Nacht, von überall tönt es "hopp Chregu". Ein riesiges Fest ist im Gange, es riecht nach Magenbrot, gebrannten Mandeln und süsser Zuckerwatte. Kurze Zeit später ist der Spuk vorbei.
Durch ein finsteres Industriequartier und Unterquerung der Autobahn nähern wir uns Kilometer 23 in Lyss. Dort werden wir bereits voller Ungeduld von unseren zwei Velobegleitern und unserem Autoteam erwartet. Eine kurze Zustandsmeldung während des Vorbeilaufens gibt ihnen die Gewissheit, dass es uns noch gut läuft. Auf meine optimistische Zeittabelle haben wir aber bereits 8 Minuten verloren. Was solls, wir haben ja noch über Dreiviertel der Strecke vor uns und da kann noch so Manches geschehen. René reicht mir einen vollen Getränkebidon, den ich gegen meinen leeren austausche. Thaddy will unbedingt sein verschwitztes Shirt wechseln und gibt mir zu verstehen, dass ich weiterlaufen soll. So entschwinde ich zusammen mit meinem Velobegleiter hinaus in die finstere Nacht. Der Weg führt über Ammerzwil - Grossaffoltern in Richtung Oberramsern. Eine lange, rote Lichterkette bewegt sich in rhythmischem Tempo vor mir her, hinter mir leuchtet die Lichterkette mit weissen Punkten. Bereits sind drei Stunden vergangen und ich fühle mich noch immer gut. Langsam wird es aber Zeit, dem Körper etwas Energie zuzuführen, bevor ein Hungergefühl aufkommt. Ich hole aus meinem Reissverschlusstäschchen einen Isostar-High Energieriegel mit Bananengeschmack hervor und esse davon die Hälfte, dazu spüle ich mit Sponser Maltodextrin kräftig nach. Gestärkt und in Gedanken versunken setze ich meine Füsse Schritt für Schritt in regelmässigem Abstand auf den Asphalt. Auf einmal ein komisches Gefühl an meinem linken Arm und zugleich fällt etwas zu Boden. Ich glaube es nicht, meine Uhr ist weg! Ich halte an und suche im Licht der Stirnlampe, ein paar Schritte zurücklaufend, meine Uhr. Da ist sie, aber die eine Hälfte des Armbandes fehlt. Nach kurzer Zeit kann auch dieses geortet werden. Das Dumme dabei ist, dass ich sie nicht mehr gebrauchen kann. Dabei habe ich extra am Freitagnachmittag ein neues Armband montieren lassen, da das alte spröde und angerissen war. Aber alle Vorsichtsmassnahme hat in diesem Falle nichts genützt. So bleibt mir nichts anderes übrig, als ohne Uhr weiterzulaufen und mich auf mein Gefühl zu verlassen. Mit dem Auftrag an René, mir bei Kilometer 90 die aktuelle Uhrzeit zu melden, trabe ich in meinem gewohnten Tempo weiter. Plötzlich höre ich von hinten immer lauter werdende Schritte und auf einmal eine Stimme die sagt "Achtung Marathonläufer". Ich halte mich schön rechts am Wegrand und schon prescht ein Läufer in hohem Tempo mit Begleitschutz an mir vorbei. Es ist der Spitzenmann von der etwas später gestarteten Marathon-Kategorie, der sein Ziel in Oberramsern anstrebt.
Langsam wird es etwas eintönig, immer flach und ohne eine sich ändernde Landschaft durchs Limpachtal zu laufen. Ich versuche mich abzulenken, indem ich wieder etwas Nahrungsaufnahme betreibe. Diese scheint sich aber etwas schwierig zu gestalten. In einem Plastiksäcklein habe ich zwei Datteln eingepackt, die ich jetzt krampfhaft versuche, aus der Plastiktüte zu schälen. Durch die eigene Körperwärme wurden die Datteln aber ziemlich weich und kleben nun am Plastik fest. Ich versuche, diese mit den Zähnen, Zunge, Lippen und Finger irgendwie in meinen Mund zu bringen. Mit viel Mühe gelingt mir dies dann doch noch Stück für Stück. Von einem ehemaligen 100 km-Läufer habe ich mal gelesen, dass dieser für die ganze Strecke nur sechs Datteln als Verpflegung gebraucht hat. Ich meinerseits fühle so langsam ein komisches Zwicken in der Magengegend. Wenn das nur gut geht, denke ich mir und nehme einige Züge aus der Flasche. Zum Glück beruhigen sich meine Därme wieder und auch die Strecke wird jetzt wieder interessanter. Ich passiere Oberramsern bei Kilometer 38 und mache mich auf in Richtung "Mülchistutz". Ich spüre feine Tropfen auf meinen Armen. Ein Blick zum dunklen Himmel zeigt mir, dass die Sterne verschwunden sind, es bleibt aber bei ein paar wenigen Tropfen. Endlich andere Arbeit für meine Muskulatur! Die berüchtigte Steigung von Mülchi nach Etzelkofen bedeutet für mich eine willkommene Abwechslung. Endlich im Vorfuss-Schritt den Berg hinauflaufen, das tut gut, vor allem dann, wenn sich einige Teilnehmer überholen lassen. Wieder einmal treffe ich meine Autocrew am Wegrand, die mich wieder tüchtig antreibt. Weiter geht es in Richtung Jegenstorf, eine Strecke, die ich in schlechter Erinnerung habe. Bei meiner letzten Teilnahme 2002 begann auf diesem Abschnitt das grosse Leiden. Ich musste damals völlig entkräftet, mit Durchfall und Schwindelgefühlen den Lauf abbrechen. Heute geht es mir aber gut und ich kann mich weiter Rang für Rang nach vorne arbeiten. Vor lauter Freude umarme und küsse ich beim Posten in Kernenried meine Freundin und entschwinde jauchzend im Dunkel der Nacht.
Ich nähere mich dem 56. Kilometer in Kirchberg, dort wo der schlimmste Teil der Strecke beginnt, der berüchtigte Emmendamm, genannt "Ho-Chi-Minh-Pfad". Bei diesem grösseren Verpflegungsposten muss ich einen Augenblick anhalten, den linken Schuh ausziehen und einen im Fersenbereich eingedrungenen Stein entfernen. Bei dieser Gelegenheit verpflege ich mich mit einer heissen Bouillon und lasse mein Trinkbidon auswechseln. Von jetzt an muss ich die Strecke ohne Velobegleitung bestreiten, denn der holprige enge Weg ist für Velofahrer zu gefährlich und deshalb mit einem Fahrverbot belegt. Ich verabschiede mich wieder von meinen Betreuerinnen und setze meinen Weg alleine fort. Ich bin noch nicht am Emmendamm angelangt, beginnt es mich auf dem linken Fussrücken zu schmerzen. Ich fühle einen schmerzhaften Druck im obersten Bereich der Schuhschnürung. Um einer eventuellen Sehnenscheidenentzündung vorzubeugen, halte ich an und binde den Schuh etwas lockerer. Ich laufe weiter. Ich kann es nicht fassen, trotz lockerer Schnürung verspüre ich das Druckgefühl noch immer, Da es mir aber zu blöde wird, nochmals anzuhalten, laufe ich weiter. Jetzt beginnt der berühmt-berüchtigte Ho-Chi-Minh-Pfad, ein mit Steinen und Wurzeln gespickter, schmaler Dammweg entlang der Emme. Auch im Lichtkegel der Stirnlampe ist der vorhandene Untergrund nicht immer genau auszumachen, und so ergeben sich zwischendurch trotz voller Konzentration einige Stolperschritte mit Balanceakt. Es gelingt mir, drei Läufer vor mir zu überholen, da meldet sich ein dringendes Bedürfnis. Was sein muss, muss sein. Während des Wasserlösens huschen natürlich die vorher überholten Läufer wieder an mir vorbei und ich kann meine Aufholjagd von neuem starten. Trotz striktem Radverbot auf diesem Streckenabschnitt muss ich zwei Velobegleitungen mit Läufer an mir vorbeiziehen lassen. Auf dieser unebenen Wegstrecke fängt meine linke Fusssohle an zu schmerzen. Immer wenn ich auf einen spitzen Stein oder eine vorstehende Wurzel trete, durchzuckt mich ein stechender Schmerz. Ich versuche vorerst möglichst auf flache Stellen zu treten, um den Schmerz etwas zu dämpfen. Irgendwie gelingt es mir, den Schmerz zu ignorieren und das 10 km lange Teilstück zufriedenstellend zu meistern. Endlich wieder Licht in Sicht, der Verpflegungsposten bei Kilometer 66 taucht aus dem Dunkel auf und mein Velobegleiter ist wieder bereit, mir zu folgen. Schnell einen Becher Bouillon trinken und ab geht es durch ein Biberister Aussenquartier in westlicher Richtung nach Lohn. Eigentlich hätte dort beim Bahnhof die Frauenbetreuung warten sollen, von ihnen ist aber nichts zu sehen. Etwas enttäuscht lenke ich meine etwas müder gewordenen Füsse dem langsam erwachenden Tag entgegen. Der feine Duft aus einer nahen Bäckerei und das immer lauter werdende Vogelgezwitscher lässt die Lebensgeister wieder etwas erwachen. Ich versuche wieder seit Minuten einen Energieriegel zu Brei zu zerkauen und ihn mit verachtender Miene durch die Speiseröhre in den Magen zu befördern. Es gelingt mir nur mit grösster Willenskraft und Überlebensdrang.
Bibern, Kilometer 76.5, meine Fangemeinschaft macht mir wieder Hoffnung. Sie schreien mich förmlich die 45 Höhenmeter den Berg hinauf. Eigentlich müsste ich schon länger mal aufs Klo, aber ich finde keine Stelle, die mir eine angenehme Kauerstellung verspricht. Vor mir erblicke ich zwei Toi WC-Häuschen, gerade hat jemand die Türe hinter sich geschlossen. Ich ziehe am Türgriff daneben, aber ohne Erfolg. Es scheinen noch andere Läufer stinkwichtige Sitzungen zu haben. So breche ich mein Unterfangen ab und eile weiter den Berg hoch. Nun scheint mir die Zeit gekommen, meine Ernährung für den letzten Viertel der Strecke etwas umzustellen. Ab sofort keinen Riegel mehr, sondern nur noch dickflüssigen Gel mit Kaffeegeschmack aus der Tube, gut hinuntergespült mit Coca Cola ohne Kohlensäure. Ich bin nun auf dem höchsten Punkt zwischen Bibern und Arch angelangt und versuche mich im Bergablaufen. Ich merke sofort, dass mir das talwärts laufen mehr Mühe bereitet als gewohnt, deshalb mache ich möglichst kurze Schritte und husche mit meinen Füssen nur noch knapp über den Boden.
Nach Arch beginnt ein Streckenteil, den ich noch nicht kenne. Er führt ca. 10 Kilometer weit alles der Aare entlang über Büren bis nach Meinisberg. Zwischenzeitlich ist es schon recht hell geworden. Über uns ballen sich dunkle Wolken zusammen und lassen nichts Gutes erahnen. Schon fallen erste grosse Tropfen und es werden immer mehr. Es artet zu einem richtigen Gewitterschauer aus und innert Kürze bin ich pflotschnass. Es beginnt ein richtiger Slalomlauf um die grössten Pfützen, der hochspritzende Dreck bedeckt die nackten Waden mit einer dicken, graubraunen Schlammschicht. Zum Glück hat jede Wolke einmal ausgeregnet, so auch diese, und schon machen sich erste Sonnenstrahlen auf den Weg zu mir. Es wird wieder etwas angenehmer und die Kleider kleben nicht mehr am Körper. Mit grosser Spannung erwarte ich die in Kürze auftauchende Kilometertafel 90. Und da ist sie, nur noch lumpige 10 Kilometer trennen mich vom Ziel, sozusagen ein Katzensprung! Ein fragender Blick zu René und schon erfolgt die Zeitangabe: Es ist halb sieben! Ich dachte mir, es sei schon viel später. Jetzt bin ich also 8.5 Stunden unterwegs und fühle mich noch ausgezeichnet. Klar sind die angepeilten 9 Stunden nicht mehr zu schaffen, das ist mir schon lange bewusst, aber unter der 9.5 Stunden-Grenze sollte es möglich sein, wenn alles rund läuft. Mit Freude und voller Zuversicht hetze ich den kommenden Meinisberger Stutz hinauf und kann wieder zwei Läufer überholen. Mitten im Berg ertönen plötzlich "hopp Chregu"-Rufe und schon fährt ein Bike an meiner Seite. Die Stimme kenne ich, sie gehört zu Dani Hofer. Wie sich aus dem Gespräch herausstellt, betreute er auch einen Mitläufer, der jedoch das Rennen aufgeben musste. Wir schwatzen noch einige Worte und dann entschwindet er mit aufmunternden Worten in Richtung Biel.
Ich hole jetzt immer wieder Läufer ein, die ganz langsam joggen oder marschieren. Es sind solche, die total erschöpft sind, die sich einfach noch irgendwie über die letzten Kilometer quälen. Ab dem 95. Kilometer ist jeder folgende Kilometer ausgeschildert. Den einen hilft es, den andern kommen die letzten Kilometer wie die Unendlichkeit vor. Mich beflügeln sie und auch Renè kann mich nochmals voll motivieren, alles zu geben. Der letzte Kilometer wird zu einem richtigen Steigerungslauf, meine Schritte werden länger und schneller, vor Augen das langersehnte Zielband. Eine tiefe Freude kommt über mich. Unter frenetischem Applaus und mit Tränen in den Augen falle ich im Ziel meiner Freundin in die Arme.
Es ist vorbei, ich habe es geschafft, den 100 km-Lauf von Biel zum 10. Mal absolviert! Die Zeit von 9'26'05 Stunden ist nebensächlich, was zählt ist die Leistung und die Feststellung, dass ich mich körperlich noch in einem guten Zustand befinde und nie über die absolute Leistungsgrenze gehen musste.
Auf meinen Kollegen Thaddy muss ich nicht lange warten, 25 Minuten nach mir kann ich ihm für die tolle Leistung bei seiner ersten Teilnahme herzlich gratulieren. Nach vielen Glückwünschen, einer wohltuenden Dusche, einem anschliessenden verdienten Bier-Prost und einem Schnitzelbrot geht es ab nach Hause zum ersehnten Mittagsschlaf.


Christian Schacher

 


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