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| Andrea |
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| Daniela |
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Kathrin |
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Teilnehmerinnen und
Leistungen
10 km Basler Andrea 53,07
10 km Küng Angelika 42,30
10 km Moor Daniela 46,25
10 km Peier Kathrin 53,50
10 km Püntener Ruth 53,57
10 km Scheuss Evelyne 51,35
10 km Thalmann Rita 56,46
5 km Walking Siegrist Bettina 42,14
5 km Buss Ladina 22,58
5 km Küng Angelika 28,09
5 km Küng Jennifer 28,03
5 km Moor Sabina 25,24
5 km Peier Lea 28,41
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Eines
Nachts träumte ich, dass ich am 21. Frauenlauf vom
10.06.07 in Bern teilnahm. Zur „Berichtschreiberin“
gezwungen (sprich gewählt), am frühen Morgen
beinahe den Zug in Olten verpasst, keine Startnummer in
der Sporttasche….. Von mir aus hätte dieser
(Alb)Traum jetzt schon zu Ende sein können…
Nein, ich muss mich ja noch ins Laufdress stürzen,
meine Startnummer organisieren, einlaufen. Zwischendurch
noch schnell an die Laufstrecke und die anderen LGlerinnen
anfeuern.
Dann 9.45 Start 10 km / 3. Startblock. „Noch 30
Sekunden“ tönt es aus den Lautsprechern. Die
Begleitfahrzeuge und der Speakerwagen reihen sich vor
der Startlinie auf. 3-2-1- Schuss! Die ersten 100 Meter
geht es leicht bergab. Nur nicht zu schnell losrennen!
Nach weiteren 300 Metern hat sich das Feld etwas in die
Länge gezogen. Vor mir vier weitere Läuferinnen.
Schon bald werden wir von der ersten Band mit lauter Musik
empfangen – Adrenalin pur! Dann links abbiegen Richtung
Monbijou-Brücke. Kilometer 1 ist schon vorbei. Jetzt
laufe ich alleine. „In Führung Startnummer
3713 ca. 20 Meter vor dem Feld!“ Das gibt’s
doch nicht, bin ich etwa zu schnell losgelaufen? Nein,
eigentlich fühle ich mich gut. Da, schon Kilometer
2 in Sicht und bereits die erste Verpflegung. Ca. 30 Becher
werden mir entgegengestreckt. Welchen soll ich nehmen?
Ein Schluck Wasser und weiter. Jetzt die langgezogene
leichte Steigung Richtung Thunplatz. Es ist heiss. Ich
wechsle die Strassenseite und laufe im Schatten der riesigen
Bäume. Über der Strasse eine Dusche - tut das
gut! Eine Linkskurve und dann die Jungfraustrasse locker
bergab. „Startnummer 3713 weiter in Führung
mit 300 Metern Vorsprung auf die restlichen Läuferinnen!“
Beim Helvetiaplatz erwarten mich die begeisterten Zuschauer
mit tosendem Applaus „hopp, hopp, hopp“! Vor
mir das Begleitfahrzeug. Ich habe ganz vergessen, auf
die Uhr zu schauen. Hoffentlich bin ich nicht doch zu
schnell unterwegs! Kann ich dieses Tempo weiterlaufen?
Eigentlich kann ich gar nicht mehr richtig denken. Alles
dreht sich in meinem Kopf. Schon Kilometer 4 und 5, vorbei
am Bundeshaus, der Bundesgasse, beim Start. Jetzt nochmals
der gleiche Rundkurs. Nur nicht übermütig werden
und das Tempo beibehalten. Der Vorsprung wächst auf
500 Meter. Kilometer 6, 7 und 8 sind geschafft! Noch 2
Kilometer bis ins Ziel. Ich laufe, nein ich lasse mich
tragen, höre meinen Namen, meine Zwischenzeit. Einfach
rennen, die tolle Atmosphäre geniessen, die Zurufe,
die vielen Zuschauer. „Startnummer 3713 auf dem
letzten Kilometer“. Jetzt durch die engen Gassen,
die vielen bunten Ballone, die Stimmung, die Rätschen,
so etwas habe ich noch die erlebt! Die letzten Meter auf
dem Bundeshausplatz - Zieleinlauf! ----- Schade, mein
Traum ist zu Ende! Ich hätte gerne noch weitergeträumt…
Angelika Küng
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