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GP
Bern vom 12.5.2007
Die 10 "schönsten
Meilen" der Schweiz fanden am Samstag bei herrlichem Sommerwetter
zum 26. Mal statt. Was sollte uns - Daniela Moor und mir - also
bei diesen Voraussetzungen eigentlich passieren? Konnte da etwas
schiefgehen?
Nach einem fast über 1 Stunde (auf Wunsch von Daniela) dauernden
Einlaufen - bei dieser Hitze schon eine Anstrengung - konnten wir
zusammen zu unserem Startblock Nr. 17 gehen, denn wir waren im gleichen
Block eingeteilt. Welch eine Anspannung sich dann löste, als
es endlich losging, kann sich jeder Läufer zur Genüge
vorstellen. Mit unheimlich lauter und durchaus toller Musik starteten
wir vom neuen Wankdorf-Stadion in Richtung Altstadt und wurden von
den zahlreichen Zuschauern lautstark angefeuert. An die Hitze war
am Anfang des Rennens wegen dieser Unterstützung gar nicht
zu denken.
Aber nach einer guten halben Stunde machte sich die starke Sonne
doch bemerkbar und ich war froh über die freiwilligen Duschen,
mit denen uns die Zuschauer aus ihren Gartenschläuchen viel
Abkühlung brachten. Endlich im Dählhölzli-Tiergarten,
konnten wir den herrlichen schattigen Wald geniessen, obwohl es
ein gutes Stück bergauf ging. Die Steelbands haben uns immer
wieder neuen Schwung verliehen und so trafen wir nach der Überquerung
von div. Brücken beim Bundeshaus ein, wo uns ein blauer Teppich
ausgelegt wurde, auf dem wir nur so dahinschwebten...
Nochmals durch ein dichtes Zuschauerspalier in der Altstadt mussten
wir nochmals bergauf - am Bärengraben vorbei - laufen, um die
letzte Meile bis ins Ziel müde, aber glücklich anzukommen.
Ein herrliches Gefühl, den Piepston beim Erfassen der Zeit
im Ziel zu hören. Dort erwartete mich schon "sehnsüchtig"
Daniela, denn sie war bereits 15 Minuten früher als ich eingelaufen.
Vor allem die Dusche nach dem Lauf - zusammen mit mindestens 100
- 200 Männern - möchte ich nicht vermissen.....
Es war wieder ein tolles Erlebnis und für 2008 habe ich diesen
Termin fest eingeplant!
Hans-Ulrich "Nick" Dion
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