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| Mit
einer Podestzeit dem Ziel entgegen. |
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| Locker
und kurz vor dem Ziel |
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| Reicht
es noch für einen Endspurt? |
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| Kampf
und Krampf auf den letzten 100 m |
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Im
Ziel - Freude herrscht! |
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| Bereits
wieder erholt, auch der Supporter |
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| Hier
noch die Zeiten der LGN-Läufer und Läuferinnen
mit 2 Podestplätzen |
| Halbmarathon |
Schacher
Christian
Weibel Gerold
Gilgen Andy
Roth Kurt
Wälti Heinz
Kissling Karin
Scheuss Eve
Künzli Nadja
Buss Stephanie
Hofer Werner
Püntener Ruth
Brunner Werner
Strub Silvia
Dion Nick |
1:21.21
(2.R. M50)
1:34.21
1:43.05
1:48.21
1:49.51
1.50.26
1:50.35
1:52.28
1:53.07
1:54.41
1:59.33
1:59.37
2:02.08
2:02.14 |
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| Erlebnislauf |
Baer
Ursula
Humbel Rolf
Thalmann Rita
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1:57.23
2:03.15
2:16.55 |
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| Kurzlauf |
Küng
Angelika
Vögtli Ruedi |
29.46
(3. Rang)
32.24 |
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| Nordic
Walking |
| Büchel
Rita |
3:23.08 |
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| Teamlauf |
| Stevanin
Sergio |
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Die
Laufgruppe Niederamt hat sich wiederum zum Ziel gesetzt, den
diesjährigen Halbmarathon rund um den Hallwilersee zu
absolvieren. Rund ein Dutzend Läufer/-innen unserer Laufgruppe
haben sich für diese Herausforderung angemeldet. Für
mich war es die erste Teilnahme an einem Halbmarathon. Ich
habe bisher nie länger als 15 km unter die Füsse
genommen. Ich war natürlich echt gespannt, wie ich dies
meistern werde. Die letzten 5 Sonntage habe ich jeweils eine
längere Trainingseinheit von 2 Stunden durchgeführt,
um mich für meine Verhältnisse optimal darauf vorzubereiten.
Der
Hallwilerseelauf ist ein sehr schöner Lauf. Das Wetter
spielt natürlich eine sehr wichtige Rolle. Ob es warm
ist, trocken, ob es regnet und nass ist, alles spielt eine
Rolle.
Nun war also der 13. Oktober 2007. Die Vorbereitungen sind
abgeschlossen. Ich habe meine Startnummer bereits am Freitagabend
geholt, da ich mich in den Startblöcken noch umschreiben
wollte.
Am Renntag selber war bereits die Ankunft in Beinwil am See
ein Erlebnis. Es war goldiges Herbstwetter. Der Nebel hat
sich gegen Mittag verzogen. Die Sonne strahlte, die Temperatur
war so gegen 15 Grad. Optimale Verhältnisse. Diese Läuferschar,
diese Menge war eindrücklich. Ich reihte mich nach dem
Einlaufen in den Startblock D ein. Um 13.45 kam mein Startblock
an die Reihe. Die Zuschauer machten kurz vor dem Start eine
Welle, um uns anzufeuern, das liess meinen Puls schon mal
höher schlagen. Achtung, fertig, los....... – Und
los gings. Wow, ich erlebe die Volksläufe immer wieder
als tolles Erlebnis. Und dieser Lauf war einzigartig. Die
ersten 5 km sind eher ruhig auf Beton zu laufen. Ich laufe
mein Tempo mit einem 4,5 Minuten-Schnitt pro Km. Ich halte
mich absichtlich etwas zurück, denn auf den letzten 5
km will ich auch noch Saft in den Beinen haben. Nach Aesch
sind die 5 km vorbei und wir haben die südliche Kappe
des Hallwilersees bereits abgelaufen und ziehen langsam nördlich
Richtung Seerose. Bald kommt der eigentliche Teil, den man
nahe am Hallwilersee laufen kann. Wunderbar ist die Herbstlandschaft.
Ich erlebe die Natur hautnah, vorbei an den Bäumen und
Sträuchern, an den herrlichen Uferwegen. Ich beschäftigte
mich mit mir, mit der Umgebung und spulte km für km ab.
Schon bald war ich bei der Seerose. (km 9) Dort war ich schon
viele Male mit meiner Familie, um gemütlich zu spazieren.
Die Zuschauer feuerten uns an, herrlich, das war ein Aufsteller.
Die gelaufenen km merkte ich bereits in meinen Beinen. Nach
10 km war ich genau im Schnitt: 45 Min. Ich war genau nach
Plan und versuchte mein Tempo zu halten. Als nächstes
Zwischenziel legte ich mir das Schloss Hallwyl vor Augen.
Nach Schloss Hallwyl sind es nur noch rund 6 km. Ich verwunderte
mich, dass während den ersten 10 km keine grossen Überholaktionen
stattfanden. Es gab wenige, die mich überholten, ich
konnte mich gut an meine Mitläufer halten. Nach 5 km
hat mich einer mit einem auffällig gelben Leibchen überholt
und sofort stehen lassen. Kurz vor Schloss Hallwyl sah ich
ihn plötzlich wieder vor mir. Das spornte mich an. Je
näher wir uns dem Schloss näherten, desto näher
kam ich dem mit dem gelben Leibchen. Ich mache manchmal in
den Läufen solche Spiele und versuche, solche wieder
einzuholen. Dies gelang mir auch. Nachdem ich ihn nun eingeholt
hatte, liess ich ihn gleich stehen und er konnte mich bis
ins Ziel nicht mehr einholen. Beim Schloss Hallwyl war die
Zuschauermenge noch grösser. Die Leute klatschten, lachten,
pfiffen, liessen Kuhglocken läuten, das war ein super
Gefühl. Ich wollte keine Müdigkeit zeigen und lief
automatisch einen Gang schneller. Nun kamen die letzten 6
km und ich fühlte mich noch recht gut. Dank der kühlen
Brise konnten wir in der ersten Hälfte immer wieder von
der kühlen Luft profitieren. Nun beim Rückweg Richtung
Ziel war die Luft plötzlich weg und ich spürte die
Sonne mit ihren warmen Herbststrahlen. Langsam merkte ich,
wie die Energie in den Beinen schwand. Ich war schon bei km
18. Im Kopf versuchte ich mich immer wieder mit einem Blick
auf den Hallwilersee abzulenken, um nicht an meine müden
Beine zu denken. Dies gelang mir nicht mehr so gut. Ich sehnte
langsam das Ziel herbei. Ich hatte das Gefühl, dass meine
Mitläufer immer schneller wurden. Auf den letzten 2 km
haben mich dann doch noch einige überholt. Irgendwie
schaffte ich es nicht mehr, mit dem schnelleren Tempo der
Mitläufer/-innen mitzuhalten. Aber da war ja schon der
letzte km angezeigt. Ich sah mich schon im Ziel und ersehnte
den Zieleinlauf herbei. Bald schon hörte ich den Speaker
die Namen der Zieleinläufer durch den Lautsprecher rufen.
Da feuerte mich Christian von der Laufgruppe an und ich konnte
die letzten paar Meter Zieleinlauf richtig geniessen. Geschafft.
In einer Zeit unter 1 h 45 Min. war für mich schneller,
als ich mir ausgerechnet hatte. Ich war völlig zufrieden.
Der Hallwilerseelauf war ein tolles Erlebnis vom Start bis
zum Ziel.
Lostorf,
14.10.07, Andy Gilgen |
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| Auch
auf dem letzten Kilometer kein Lockerlassen |
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| Mit
geschlossenen Augen Richtung Zielband |
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| Noch
einige Meter zu beissen |
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| Auch
nach 21 km noch ein Lächeln übrig |
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