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25. Johanniterlauf vom Auffahrts-Donnerstag, 17. Mai 2007

Im Trocknen lässt sich's noch gut lachen.
Doch draussen warten Wasserlachen.
Aufrecht, stolz, geschwellte Brust,
Bei Regen Rennen macht halt Lust.
Der Endspurt heute wenig Spass macht,
Weil Gegner länger schon im Ziel lacht.
Am Ziele hindern mich die Ollen,
Das Feld von hinten aufzurollen.
Die Sonnenbrillenschachtel greife
Als Preis. Doch nützlicher wär Seife.
Die Karin rannte wenig lange.
Belohnt sich so mit drittem Range.
Trotz erstem Rang hinunterbückte
Sich Chregu, weil das Zeltdach drückte.
 

Dem Aufruf unserer technischen Leiterin Karin zum Mitmachen am diesjährigen Johanniterlauf sind gerade mal 9 Personen gefolgt. Bei strömendem Regen fuhren wir also frühmorgens, begleitet von unserem Coach Chregu Theiler, voll motiviert nach Leuggern. Unterwegs versuchten wir mit allen Mitteln, uns aufzuheitern und mental auf den Lauf vorzubereiten.

In Leuggern angekommen, hiess es Startnummer abholen und Tenü wechseln. Soll man nun lange oder kurze Hosen anziehen? Sind lange Aermel gefragt oder nur ein Träger-Liibli? Gehört die Mütze auf den Kopf oder geht es ohne? Der Regen hatte nachgelassen und die meisten Fragen waren damit beantwortet. Nach einem kurzen Einlaufen und Aufwärmen begaben wir uns ins Startgelände, wo um 10.00 Uhr zum 6,5 km langen Joggerlauf gestartet wurde. Christian Schlosser hatte sich für den Kurzlauf entschieden und ging ab, wie von der Tarantel gestochen. Sein Resultat war den auch hervorragend: Er platzierte sich auf dem 4. Rang bei den Jogger Herren.

Um 10.15 Uhr ging der Startschuss zum 10,5 km langen Panoramalauf los. Vorne gingen sie ab wie wenn sie auf der Flucht wären: Chregu, Beat und Ruedi, Veronika und Ursula liessen sich fast nicht abschütteln und Karin, Nick und ich rollten das Feld von hinten auf .......... Ganz ist uns dies nicht gelungen. Es war aber einmal mehr ein toller Lauf bei angenehmer Temperatur und "guter" Luft. Das Terrain war nach dem Regen dementsprechend glitschig. Die Bilder der frisch betonierten Waden und verspritzten Shirts sprechen für sich.

Nach dem Lauf folgte ein kurzes Brainstorming, wo die Sekunden alle unterwegs verloren gegangen waren, wo man noch hätte zulegen können und wo man beinahe im Morast gelandet wäre. Dann ab unter die Dusche, um später putzt und gschtrählet im Festzelt den Durst zu löschen und die Kohlenhydratspeicher wieder zu füllen oder zuerst die Wädli von der hübschen Masseurin kneten zu lassen.

Über Podestplätze freuten sich Karin Kissling (3. Kat. Damen 1), Veronika Grimm (2. Kat. Damen 3) und Christian Schacher (1. Kat. Herren 3). Dieser tolle Einsatz wurde belohnt mit einer schönen Medaille, einer Rose und einem Naturalpreis vom reichgefüllten Gabentisch.

Bei der anschliessenden Verlosung war zudem einem LGN-Mitglied das Glück hold; es winkte eine Naturalgabe. Und weil wir so zahlreich in "Lüggere" erschienen sind, erhielten wir als Gruppenpreis noch einen Karton mit 6 Flaschen Rotwein. Alles in allem ein erfolgreicher Anlass für unseren Verein, wenn man bedenkt, dass ausserdem drei Mitglieder einen Gratisstart erhalten hatten.

Und wenn wir an die Fortsetzung dieses Anlasses denken, freuen wir uns bereits auf das bevorstehende traditionelle Lüggere-Brötle. In gemütlicher Runde lassen wir jeweils nochmals das Rennen Revue passieren und geniessen den erlaufenen Rebensaft. Wir bedanken uns schon heute bei den Gastgebern Ruedi und Marie-Therese Künzli für die Gastfreundschaft.


Evelyne Scheuss

 

 

 

 
Das Laufen ist im Mai ein Segen,
Denn schöner macht dich jetzt der Regen.
Mit langem Schritt dem Ziel entgegen,
Kein Gegner weit und breit im Regen.
Ob Laufen, Rennen, ganz im Nassen,
Er nimmt das heute ganz gelassen.
Das Ziel erreicht durchweicht und nässer.
Im nächsten Jahr wird's sicher besser.

Die Zeit zu lang, woran es läge,
Doch schuld sind nicht nur Niederschläge.

Veronika bei Joggerfrauen
Tut sich nicht heut die Show versauen.
Drei Erstprämierte auf der Weide
Hier stehn mit Ros und trocknem Kleide.
Die regionale Presse berichtete über den Johanniter-Lauf. Er liegt als PDF-Dokument vor und zeigt im Foto einige Läufer und Läuferinnen, die sich erst in Bewegung setzten, als die durch den Startpistolenknall irritierten Trommelfelle ausreichend regeneriert waren.

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